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Kategorie: Allgemein (Seite 2 von 13)

5. Tag Ruhetag – Vilodag – Resting day

Da es immer noch sehr stürmt und Doris Gesicht auf der rechten Seite einige Frostspuren zeigt beschließen wir erst mal hier in Árasluokta zu bleiben. Es war zwar gestern nur 7 Grad minus aber mit etwa 20 m/s Wind ergiebt das einen starken Windchill. Da es aber freundlicher und sonniger wurde haben wir die Zeit genutzt, um den weiteren Weg zu erkunden, denn der markierte Wanderweg ist für uns unbrauchbar.

Det blåser igen så mycket. Vi beslutade att stanna en bit kvar. Doris har fryser ansikte igen. Det var bara 7 grad kalt men med stark wind mellan storm och mycket storm. Vi tittade hur vägen forsätter imorgen till Lâddejåkka – Gisuris efter vädret blir bättre. Den markerad padjelantaleden vågar vi inte arr köra, men vi såg en bättre möjlighet.

It is still very windy today and Doris has some frostbites in her face. We decided to have a day of rest here in Árasluokta. As the weather got better and the sun began to shine again we started to explore the trail for the next day. We found a god alternative to the marked padjelantatrail, that is not as steep and rocky.

4. Tag Staloluokta – Árasluokta. Ein Tag im Sturm

In der Nacht schon hatte die Hütte in den Windböen geächst und geknarrt. Wir haben uns mit Herzklopfen aud den eigentlich nur 12 km langen Weg nach Àrasluokta gemacht, der um Rande des Hügels um die Landspitze herum führt. Da vor einer der Hütten ein Skooter stand habe ich dort kurzerhand nach dem besten Weg gefragt. Ein junger Mann empfahl mir den Weg an der Wasserkante und so folgten wir der Küstenlinie zuerst mit südlichem Rückenwind und dann Wind von schräg vorne, der mittlerweile volle Sturmstärke erreicht hatte.

In Árasluokta war es dann so stürmisch, dass wir die Hütten nicht sehen konnten und wohl eine halbe Stunde gesucht haben um dann eine weitere Stunde dorthin zu gelangen und uns einzurichten. Wir sind froh ein Dach über dem Kopf zu haben. Es liegt erstaunlich wenig Schnee hier, so dass wir viel über den gefrohrenen teils steinigen Boden fahren mussten um dann plötzlich in eine Schneewehe zu geraten. Der Umweg hat uns etwa 8 km gekostet, so dass wir heute 20 km gefahren sind.

Efter en liten samtal med en samikille i Staloluokta följade vi hans råd att inte följa padjelantaleden över backen men istället kör liten längre och följa kustlinie rund halvön till Árasluokta. Vi hade medvind men vinden började blir mer och mer och efter 10 km måste vi svänger södösterut i viken och då blåser vind med full kraft till ansiktens höger sidan. När vi kom till Árasluokta blåste det så hård att vi kunde inte ski. Det var nästan omöjligt att anda. Det tog mindst En halv timme när jag finnade stugan och en andra timme att flytta in. Det var 6 grad kalt i stugan och till natten hade vi 12 grad varm. Vi var så lyckligt att har en stuga och inte måste tälta.

We saw a skooter in front of a house in Staloluokta and ask the driver about the best trail to Árasluokta. He recommended to go round the peninsula instead of crossing it. That was finally 8 km more but easy without any uphill. During the day the wind was increasing very much, the sun disappeared and the last kilometers we had very stormy sidewind so that Doris got frost bites in the face. When ariving Árasluokta the gale was at his peak so we could not stand on skies and were almost unable to breath. It took at least half an hour to find the cabin in the surrounding of the Sami village and in full storm conditions another half to one hour and to get settled. In the end we were so happy to find a cabin that we could heat and where we were safe. During arival inside we had a temperature of 6 degree minus but we managed to warm it up to 12 plus before sleeping.

3. Tag Darrelouppal – Staloluokta zwischen Himmel und Hölle

Bei leichtem Südwind laufen wir nordwärts Richtung Tuottar. Wir haben etwa 250 Höhenmeter zu überwinden und freuen uns über kaltes sonniges Wetter.

Ein ausgeprägtes Halo um die Sonne scheint zum Anfassen nah wie ein Regenbogen. Eigentlich ist die Sicht gut aber der Wind nimmt an Stärke immer meht zu, sodass die wenigen Markierungssteine nur zwischen den Windböen erkennbar sind. Wir orientieren uns mit dem Kompass aber etwa 2 km vor Tuottar sind keine Steine mehr zu sehen. Wir sind heilfroh nach etwa 3 Stunden endlich die Hütten zu erreichen aber sie scheinen alle geschlossen zu sein. Wir folgen unserem ursprünglichen Plan die 19 km weiter nach Staloluokta zu laufen… Wieder mit Kompass und. Mittlerweile blasen uns die Windböen von den Skiern und wir sind heilfroh, dass der Wind wenigstens von hinten kommt.

Trotzdem ist die Tour heute extrem anstrengend und meine Pulka ist gewiss 10 mal umgekippt. Ich merke jedes Aufrichten in meinem Körper. Es zeigt sich sehr deutlich, welche Schwierigkeiten die Hunde haben wenn es keine Spur gibt. Deshalb muss ich selbst zum großen Teil das Spuren übernehmen. Wir sind heilfroh nach 7,5 Stunden und über 1300 aufgestiegenen Höhenmetern Staloluokta zu erreichen und ein Dach über dem Kopf zu haben, wo wir in Ruhe all die Reparationen durchführen können, die uns der Tag beschert hat. Bleibt zu sagen, dass trotz der widrigen Umstände die Faszination dieser unglaublichen Landschaft uns total berührt und all unsre Sinne erfasst…..direkt und unmittelbar.

Vi måste stiga upp idag men vi hadde jättefin solsken och ingen vind. Men det började att blåser och när vi kom till Tuottar, som vi hadde problem att finna på grund av dålig markeringen då hadde vi så mycket snödrift. Vi forsättade en andra 19 km till Staloluokta men det var jätte svart. Vi följade markerad leden men det gick op och ner. Till slut hadde vi 1300 meter stigning som vi registrerade och i benen. Men Staloluokta är fin, stugan är bra med bra utsickt men den började att blåser mer och mer och till slut rörade hela stugan.

We started the day with sunshine and it was cold and calm weather (-16). We had to climp up about 250 meters during the first 2 km and followed the marked stones. Officially the Padjelantaleden is marked by red stones but some of them disappeared in the snow. After 11 km we expected Tuottar cabins to show up but obviously we ended up in the wrong valley only 200 meters away from the hut. I realized this very quickly and so we crossed a small hill and reached the cabins in very gusty wind conditions and from then on the wind speed increased and became a storm. We decided to follow our plan to reach Staloluokta which should be 19 km downhill. But that was only theory. There was no tril at all and it went uphill and downhill and the pulka capsised so often…..we ended up in a very scenic Staloluokta with sunny but stormy weather and having climbed up 1300 meters in hight. The cabins are fine and we made it quite comfortably warm and slept very well while the wind increased more and more and gusts began to shake the hut.

2. Tag Tarrekaise – Darreluoppal

Was für ein Abenteuer erleben wir hier. Nach einem sehenswerten Start in Tarrekaise, und damit meine ich, dass die Hunde vor den laufenden Kameras der Zuschauer flott losliefen ohne zu mucken oder trödeln, lief es bis zur Såmmarlappastugan einfach und zügig auf dem zugefrorenen Fluss. Der Hüttenwart und einige Jäger haben uns noch den weiteren Weg erklärt, da die Route wetterbedingt von der Kartenroute abweicht. Wir sollten eine Stromschnelle umfahren und dann der Skooterspur folgen. Unsere Skooterspur allerdings endete im Nirwana und wir waren auf einem Abhang unter dem 15 Meter tiefer der z.T. offene Fluss sein feuchtkühles Gesicht zeigte. Unmöglich hier weiter zu kommen. Also umdrehen und woanders eine geeignete Stelle finden. Die war auch bald entdeckt, geprüft und mutig mit den Pulken und Skiern angefahren. Wir hatten aber nicht gedacht, dass Chico seiner Abneigung zum Wasser so vehement folgen würde, mit dem Resultat, dass er nicht einmal Doris folgen würde sondern das Kunststück einer 180 Grad Drehung vollbrachte und Doris vom Schnee auf das überschwemmte Eis zu ziehen. Ich konnte mein Gespann gerade noch im Schnee halten bevor es zu einem Zusammenstoss mit nicht absehbaren Folgen hätte kommen können. Nachdem Doris dann mit vereinter Hilfe ihr Gespann in Sicherheit gebracht hatte, kam meine Kür, die um es gleich vorweg zu nehmen einen feuchten Ausgang nahm. Meine beiden Leithunde brachen durch die Schneedecke und standem bis zum Bauch im Wasser während Tokoda lieber mit aller Kraft bremste. Damit konnten die drei anderen aber nicht mehr das rettende Festland erreichen, die Pulka kippte um und landete im Wasser. Tokoda konnte sich aus Geschirr und Halsband befreien und musste allein über die Furt gebracht werden. Meine Schuhe und Ski waren nass und froren ein…..und es sollten noch 12 weitere Kilometer folgen. Leider war ab der Nationalparkgrenze keine Spur mehr und wir mussten querfeldein laufen.

Zum Glück war die Schneeoberfläche ziemlich fest. Endlich kamen wir um 15 Uhr in Darrelouppa an, nur um zu erkennen, das wir die Einzigen hier sind und offenbar auch die ersten in diesem Jahr. Aber wir haben eine Hütte und diese schon von -15 auf +12 Grad hoch geheizt,um mit dem Trocknen der verschiedensten Sachen zu beginnen.

Vad en aventyr det var idag. Vi hadde en jättefin start in Tarrekaise och en lätt tour till Såmmarlappastugan. Vi följade älven till stugorna. Då finns mycket folk på jagd där men vi följade skoterspåret norrut forbi en fors och måste passera en bäck som hade flera blött ställar. Doris testade en möjlighet och det var bra men hundarna sjunka in och delvis sprang tillbacka. Så vältade mina pulka i vatten. Sko blev blöt och skidor också och fryser in efter in stund, men det var ingen direkt problem. Men när vi kom till Darreluoppastugorna då måste jag byta sko med ski tillsammans. Men vi torkade det in stugan efter vi varmade det en bit. Det tog en lång tid till det varmade från 12 grad kalt till 12 grad varm. Det fanns ingen spår från nationalparkgrenzen.

What an adventure it was today. We had a fine start from Tarrekaise and followed the frozen river to Såmmarlappa. There were many hunters but we continued to followed the a trail of a skooter that led us around a water fall. But after that we had to crosss a creek that had some overflow. Doris tested a crossing and it was fine but when trying to cross it with the pulka some of the dogs resisted to cross because they sunk in. It was a whole mess and at the end my pulka was lying on the side in the water, my shoes plus ski got wet and of course they got frozen. After arrival I had to change my shoes in order to get out of my skis. Luckely we could dry everything in the cabin in Darrelouppal that we reached finally without any given trails.

1.Tag Kvikkjokk – Tarrekaisestugan

Nach einer wie immer unruhigen letzten Nacht vor so einer Langtour steht Doris um 6 Uhr auf (wie immer) um die Hunde zu füttern. Es sind 12 Grad minus und leichter Schneefall. Ich habe das Gefühl zerrissen zu sein. Meine Gedanken sind schon mehrmals die gesamte Tour gefahren und zum Glück machen wir eine Rundtour und kommen wieder am Startpunkt an. Der Körper ist aber immer noch in Kvikkjokk und die Gefühle und Emotionen sind in diesem Spannungsfeld zum zerreissen gespannt. Das gibt sich erst als wir um 9:30 Uhr losfahren und in die Landschaft und das Laufen eintauchen können. Sofort löst sich die Spannung und weicht der Freude und dem Staunen. Sogar die Sonne zeigt sich zarghaft. Unser Weg führt uns die ersten 12 km auf dem zugefrorenen Fluss…aber nicht immer ist alles zugefroren.

Sehr oft ist direkt neben unserer Spur fließendes Wasser. Auch eine etwas pfotenunfreundliche Brücke macht uns anfänglich etwas Schwierigkeiten, aber auch das hält uns nicht auf.

Und so erreichen wir unser Ziel Tarrekaise am Mittag und nutzen den Nachmittag zum Entspannen.

So geht unser erster Tag ganz entspannt allmählich zuende….fast. Wenn da nicht plötzlich hektische Betriebsamkeit aufgekommen wäre. Plötzlich wird ein Mann aus einem Skooteranhänger gehoben. Es ist ein junger Jäger, der sich in die Wade geschossen hat als er das Gewehr in die Rucksacktasche stecken wollte. Was für ein Pech

English.

Today we started from Kvikkjokk till Tarrekaise cabin. It was 12 degree minus with little snow when we started but soon a bit of sunshine was showing up. We followed some snowmobiltrails on the frozen river but sometimes we passed some spots with open water next to the trail. One bridge we had to pass were extremely challenging for the dogs but finally we arrived the cabin by lunchtime, wondering how many people were staying in the cabin.

At the late afternoon a young hunter was carried in the cabin who shot himself in the leg when trying to put the riffle in the packpackholder.Shit happens.

Svenska.

We körde från Kvikkjokk till Tarrekaisestugorna idag. Det var 12 grad kalt med liten snö men snart kommer solen ut…delvis. Vi följade skoterspåret längst älven men det finns flera öppet ställe brevid spåren. Det fanns också en bro som var en utmärkt utmanning för hundar på grunden af breda mellanrum. Men på lunch hittar vi stugorna och tåg det lungt eftermiddag. Senare på eftermiddagen kommer en grupp som transporterade en jägare som hadde själv skjuten i benen.

Kvikkjokk – wir sind am Start

Heute sind wir nach einer 2tägigen Fahrt über 1000 km durch Schneestürme auf teilweise eisglatten Straßen in Kvikkjokk angekommen. Jetzt ist alles gepackt und wir wollen morgen früh los. Der Wind ist eingeschlafen und für morgen kann es etwas Schnee geben. Wir sind hier fast allein in der Fjällstation. Nur Lina Hallebratt ist noch hier, die mit 6 Hunden das Vita Bandet läuft (zum 5. mal). Das Personal hat sich schon zurückgezogen ist aber sehr in der Überzahl im Vergleich zu den Gästen. Jetzt warten wir noch auf das Nordlicht, um noch ein würdiges Bild anzuhängen, werden die Hunde noch kurz bewegen und dann ist Feierabend und Komzentration auf die Vorfreude.

Padjelantaleden und weiter….

Es soll wieder losgehen. Endlich! Nach 2 Jahren Pause ….aus unterschiedlichen Gründen…. können wir wieder in die weite weisse Unendlichkeit. Wir sind voller Vorfreude und wie immer bei so einer Expedition kommt neben der Freude auch so ein leichtes Gefühl der Panik. Aber das kennen wir schon.

Diesmal soll es in und durch einige schwedische Nationalparks gehen, die Teil des Unesco Welterbes Laponia sind und in denen die indigene Bevölkerung das Sagen hat. Davon gibt es nur 4 auf der Welt und in diesem Fall sind es die Samis, die wir ganz offiziell um Erlaubnis für das Betreten gebeten haben, da wir natürlich mit Hunden, Pulka und Ski reisen. Die Erlaubnis gilt speziell für das Mitnehmen von Hunden, da dies eine Abstimmung und Einwilligung der dort zuständigen Rentierzüchter erfordert. Wir haben die Erlaubnis aber wir müssen uns kurz vor der Abfahrt noch direkt miy den Wortführern der Samigemeinde abstimmen um nicht in eine weidende Rentierherde zu gelangen.

Noch sind wir hier in Dalarna mit den letzten Vorbereitungen beschäftigt aber in etwa 10 Tagen geht es los.

Ach ja! Wir versuchen täglich unsere aktuelle Position mitzuteilen. Die sollte unter „Find me“ auf dieser Seite anzuklicken sein. Eventuell müsst ihr dann in die Karte reinzoomen.

Herzlichen Dank für die Unterstützung

An dieser Stelle möchten wir uns ganz herzlich für die vielfältige Unterstützung bedanken.

At the end of our tourblog of our Lappland Quest we would like to say thank you for all the support

Zuerst einmal gilt unser Dank der Geobuchhandlung Kiel für das Bereitstellen des Kartenmaterials und Reisehandbuchs für diese Tour www.geobuchhandlung.de

Ganz herzlichen Dank dafür.

Special thanks to Geobuchhandlung Kiel supporting us with all maps and books, Michael Tetzner for providing us dried dog food „Icepaw“, which keep the dogs fit and health even after 1500 km of hard pulling. Frauke Siemer Jörgensen provided booties for the tour, although we only needed 2 of them they are still in good shape.

Michael Tetzner danken wir für die Unterstützung der Tour mit dem Trockenfutter Icepaw. Unsere Hunde sind selbst nach über 1500 km schwerer Zugarbeit fit und gut drauf.

Frauke Siemer Jörgensen danken wir für die Booties, die sie für uns für die Tour genäht und uns geschenkt hat. Wir haben zwar auf der gesamten Tour nur 2 davon benutzt aber die sind immer noch absolut top. Gut zu wissen das wir davon noch mehr im Packsack hatten. Dein und Kens Mitfiebern und euer Zuspruch und Feedback über die sozialen Netzwerke hat uns jedesmal besonders gefreut und motiviert. Gerade eben kommt eine solch motivierende Nachricht auf mein Display…..danke!!!

All the comments and feedbacks via the social media were very helpful and a psycological support.

Eva Persson und David Gustafsson aus Gäddede sei ganz besonders herzlich für ihre außergewöhnliche Gastfreundschaft und Hilfe während schwieriger Passagen dieser Tour gedankt. An das Teilstück, das wir gemeinsam auf unsere Tour gelaufen sind erinnern wir uns gern.

Further we would like to thank Eva and David for their hospitality and support during difficult sections of our Lappland Quest tour and off course Eva accompany during one day of the trip

Margrit Mader und Frits Bakker danken wir ganz herzlich nicht nur dafür, daß wir unser Auto plus Anhänger für 8 Wochen bei ihnen abstellen durften, sondern besonders auch für die Transporte.

Margrit and Fritz supported us with the car parking for 8 weeks and even with the dropping and picking us up from the trail/station – thanks a lot.

Besonders gefreut hat uns die viele direkte (und indirekte, soziale Netzwerke, usw.) Unterstützung und das Interesse von so unterschiedlichen Seiten, die wir hier nicht namentlich etwähnen können. Dennoch, das Interesse, das Feedback und der Zuspruch von so vielen (auch unerwarteten Seiten) hat uns sehr gefreut. Gerade während schwieriger Passagen (auch psychisch, mental) haben uns diese kleinen Signale tief berührt, aufgebaut und motiviert.

Ganz herzlichen Dank – thank you all so much

Doris und Klaus

55. Tag – die Tour geht zu Ende

Noch einmal müssen wir heute die Hunde für 6 km einspannen um von Norra Kilpisjärvi nach Södra Kilpisjärvi zu kommen, denn im Hikingcenter haben sie nur Platz für eine Nacht für uns gehabt. Und so machen wir uns um 8 Uhr schwedischer Zeit (Finnland ist eine Stunde weiter) auf den Weg und erreichen nach etwas über einer Stunde das Arctic Polar Center, wo wir ein superschönes Quartier finden.

Last times that we are starting in the morning only for 6 km to reach the Arctic Polar Center in the southern part of Kilpisjärvi as the Hiking center in the north is fully booked out for the next 3 days.

Der Weg dorthin führt über den gespurten See und die Straße verläuft direkt am Seeufer, so daß wir seit Wochen zum ersten Mal wieder Autolärm hören. Aber wir kommen auch an superschönen Badelöchern von Saunen vorbei, an denen wir sehen können, wie dick das Eis ist.

We are following the trail over the lake, nicely prepared for skiing. First time we are hearing the noise of cars driving along the lakeside and we are passing small pools prepared for people enjoying sauna and the bath afterwards.

Angekommen machen wir „Klarschiff“ und genießen die Sonne.

Arrived at the hut we clean everything and get ready for the travel home.

Unsere Tour geht hier zu Ende. Sie hat uns vom 19. Februar bis zum 14. April 1503 km durch die gesamte schwedische Bergwelt geführt. Wir haben in den 55 Tagen 23476 Höhenmeter überwunden und uns 9 Ruhetage gegönnt. Wir fühlen uns großartig und könnten noch lānger so weitermachen….aber das Wetter soll sich ändern und für die nächste Woche sind Tauwetter und größere Regenmengen angekündigt. Der Winter geht auch hier bald zu Ende…so wie unsere Tour.

Our tour Lappland Quest is ending lasting from the 19th of february to the 14th of April over 1503 km through the swedish mountains range, including 23476 m of uphill climbing within 55 days including 9 days of resting. We all feel great and could continue but the weather will change soon – even here the spring is starting in 2 days with warm temperture and rain. We are happy that we had these good conditions.

Wir freuen uns daher über die Bedingungen, die wir vorgefunden haben.

All unsere Reparaturen waren von Erfolg gekrönt. Doris Ski hat bis zum Ende durchgehalten, Klaus Packsackreparatur hat mit Sekundenkleber bestens funktioniert und die durchgebrochene Strebe am Pulkaboden war mit einem alten Skistock und Gorillatape dauerhaft belastbar.

All our fixing – skies, pulka bag and one wooden part of the pulka – lasted till the end.

Die Hunde haben ihre Sache sehr gut gemacht und auch kein Gewicht verloren…wie uns scheint. Wir dafür schon aber wir wissen im Moment nicht wieviel.

The dogs did a great job and did not loose to much body weight, we probably lost 6-8 kg.

Eine tolle Tour geht zu Ende und wir sind dankbar für alles, was wir erlebt haben, die Unterstützung , die wir erfahren haben und die Anteilnahme so vieler lieber Menschen.

A great tour is ending and we are thankful for all the experiences and the support on the way and from all people following us virtually.

Die schwedischen Fjälls haben uns wieder einmal überrascht, überwältigt und zutiefst berührt…sie haben es uns angetan und wir kommen wieder. Selbst kaputte Füße, verfrorene Zehen und Frostschäden im Gesicht halten uns nicht davon ab….das heilt alles wieder.

We are amazed by the swedish fjälls and landscape and totally touched – we definitely have to came back again. All frozen parts of the body will heal again, they will not remain in our memories but the overwhelming experiences.

54. Tag – Treriksröset….hurra….hurra….hurra

Die Nacht war klar und so war es mit 10 Grad minus angenehm kalt zum Start um 7:30 Uhr für die letzte kurze Etappe nach Treriksröset und dann in die Zivilisation nach Kilpisjärvi.

As the sky during night was clear everything is frozen again (-10 degree) and we use again the early hours to continue our tour, the last part to Treriksröset and then back to civilisation to Kilpisjärvi.

Aber die Etappe hat es in sich mit starken Steigungen und steilen Abfahrten, steinigen Passagen und einer grossen Rentierherde…. Und das alles in unglaublich schönem Panorama, daß wir in dieser Pracht so nicht erwartet haben.

But this part is not easy at all, very steep uphill and downhill sections, rocks to pass and chasing rendeers but with a fantastic scenery which we did not expect

Wir erreichen bei Sonnenschein und Windstille um 10 Uhr nach 53 Tagen und 20 Stunden und 1475 km den Betonklotz und machen eine Pause….die Hunde in Schweden, Doris in Finnland und ich in Norwegen.

We reach Treriksröset at a very sunny, warm day without wind after 53 days and 20 hours and 1475 km, presented by a roud concrete block. We have a half hour break, the dogs are staying in Sweden, Doris in Finnland and Klaus in Norway.

Nach weiteren 10 km kommen wir nach einer Fahrt über perfekt gespurten Trail nach Kilpisjärvi und treffen zu unserer großen Überraschung Sisco im Hikingcenter, der vor 2 Tagen hier angekommen ist und machen eine Kaffepause mit Erfahrungsaustausch.

10 km more and we reach Kilpisjärvi. At the hiking center we meet Sisco, who has finished Vitabandet two days before. We have time to exchange some experiences before he has to leave to start his travel back to Germany.

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