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Monat: März 2021 (Seite 2 von 2)

4. Tag Staloluokta – Árasluokta. Ein Tag im Sturm

In der Nacht schon hatte die Hütte in den Windböen geächst und geknarrt. Wir haben uns mit Herzklopfen aud den eigentlich nur 12 km langen Weg nach Àrasluokta gemacht, der um Rande des Hügels um die Landspitze herum führt. Da vor einer der Hütten ein Skooter stand habe ich dort kurzerhand nach dem besten Weg gefragt. Ein junger Mann empfahl mir den Weg an der Wasserkante und so folgten wir der Küstenlinie zuerst mit südlichem Rückenwind und dann Wind von schräg vorne, der mittlerweile volle Sturmstärke erreicht hatte.

In Árasluokta war es dann so stürmisch, dass wir die Hütten nicht sehen konnten und wohl eine halbe Stunde gesucht haben um dann eine weitere Stunde dorthin zu gelangen und uns einzurichten. Wir sind froh ein Dach über dem Kopf zu haben. Es liegt erstaunlich wenig Schnee hier, so dass wir viel über den gefrohrenen teils steinigen Boden fahren mussten um dann plötzlich in eine Schneewehe zu geraten. Der Umweg hat uns etwa 8 km gekostet, so dass wir heute 20 km gefahren sind.

Efter en liten samtal med en samikille i Staloluokta följade vi hans råd att inte följa padjelantaleden över backen men istället kör liten längre och följa kustlinie rund halvön till Árasluokta. Vi hade medvind men vinden började blir mer och mer och efter 10 km måste vi svänger södösterut i viken och då blåser vind med full kraft till ansiktens höger sidan. När vi kom till Árasluokta blåste det så hård att vi kunde inte ski. Det var nästan omöjligt att anda. Det tog mindst En halv timme när jag finnade stugan och en andra timme att flytta in. Det var 6 grad kalt i stugan och till natten hade vi 12 grad varm. Vi var så lyckligt att har en stuga och inte måste tälta.

We saw a skooter in front of a house in Staloluokta and ask the driver about the best trail to Árasluokta. He recommended to go round the peninsula instead of crossing it. That was finally 8 km more but easy without any uphill. During the day the wind was increasing very much, the sun disappeared and the last kilometers we had very stormy sidewind so that Doris got frost bites in the face. When ariving Árasluokta the gale was at his peak so we could not stand on skies and were almost unable to breath. It took at least half an hour to find the cabin in the surrounding of the Sami village and in full storm conditions another half to one hour and to get settled. In the end we were so happy to find a cabin that we could heat and where we were safe. During arival inside we had a temperature of 6 degree minus but we managed to warm it up to 12 plus before sleeping.

3. Tag Darrelouppal – Staloluokta zwischen Himmel und Hölle

Bei leichtem Südwind laufen wir nordwärts Richtung Tuottar. Wir haben etwa 250 Höhenmeter zu überwinden und freuen uns über kaltes sonniges Wetter.

Ein ausgeprägtes Halo um die Sonne scheint zum Anfassen nah wie ein Regenbogen. Eigentlich ist die Sicht gut aber der Wind nimmt an Stärke immer meht zu, sodass die wenigen Markierungssteine nur zwischen den Windböen erkennbar sind. Wir orientieren uns mit dem Kompass aber etwa 2 km vor Tuottar sind keine Steine mehr zu sehen. Wir sind heilfroh nach etwa 3 Stunden endlich die Hütten zu erreichen aber sie scheinen alle geschlossen zu sein. Wir folgen unserem ursprünglichen Plan die 19 km weiter nach Staloluokta zu laufen… Wieder mit Kompass und. Mittlerweile blasen uns die Windböen von den Skiern und wir sind heilfroh, dass der Wind wenigstens von hinten kommt.

Trotzdem ist die Tour heute extrem anstrengend und meine Pulka ist gewiss 10 mal umgekippt. Ich merke jedes Aufrichten in meinem Körper. Es zeigt sich sehr deutlich, welche Schwierigkeiten die Hunde haben wenn es keine Spur gibt. Deshalb muss ich selbst zum großen Teil das Spuren übernehmen. Wir sind heilfroh nach 7,5 Stunden und über 1300 aufgestiegenen Höhenmetern Staloluokta zu erreichen und ein Dach über dem Kopf zu haben, wo wir in Ruhe all die Reparationen durchführen können, die uns der Tag beschert hat. Bleibt zu sagen, dass trotz der widrigen Umstände die Faszination dieser unglaublichen Landschaft uns total berührt und all unsre Sinne erfasst…..direkt und unmittelbar.

Vi måste stiga upp idag men vi hadde jättefin solsken och ingen vind. Men det började att blåser och när vi kom till Tuottar, som vi hadde problem att finna på grund av dålig markeringen då hadde vi så mycket snödrift. Vi forsättade en andra 19 km till Staloluokta men det var jätte svart. Vi följade markerad leden men det gick op och ner. Till slut hadde vi 1300 meter stigning som vi registrerade och i benen. Men Staloluokta är fin, stugan är bra med bra utsickt men den började att blåser mer och mer och till slut rörade hela stugan.

We started the day with sunshine and it was cold and calm weather (-16). We had to climp up about 250 meters during the first 2 km and followed the marked stones. Officially the Padjelantaleden is marked by red stones but some of them disappeared in the snow. After 11 km we expected Tuottar cabins to show up but obviously we ended up in the wrong valley only 200 meters away from the hut. I realized this very quickly and so we crossed a small hill and reached the cabins in very gusty wind conditions and from then on the wind speed increased and became a storm. We decided to follow our plan to reach Staloluokta which should be 19 km downhill. But that was only theory. There was no tril at all and it went uphill and downhill and the pulka capsised so often…..we ended up in a very scenic Staloluokta with sunny but stormy weather and having climbed up 1300 meters in hight. The cabins are fine and we made it quite comfortably warm and slept very well while the wind increased more and more and gusts began to shake the hut.

2. Tag Tarrekaise – Darreluoppal

Was für ein Abenteuer erleben wir hier. Nach einem sehenswerten Start in Tarrekaise, und damit meine ich, dass die Hunde vor den laufenden Kameras der Zuschauer flott losliefen ohne zu mucken oder trödeln, lief es bis zur Såmmarlappastugan einfach und zügig auf dem zugefrorenen Fluss. Der Hüttenwart und einige Jäger haben uns noch den weiteren Weg erklärt, da die Route wetterbedingt von der Kartenroute abweicht. Wir sollten eine Stromschnelle umfahren und dann der Skooterspur folgen. Unsere Skooterspur allerdings endete im Nirwana und wir waren auf einem Abhang unter dem 15 Meter tiefer der z.T. offene Fluss sein feuchtkühles Gesicht zeigte. Unmöglich hier weiter zu kommen. Also umdrehen und woanders eine geeignete Stelle finden. Die war auch bald entdeckt, geprüft und mutig mit den Pulken und Skiern angefahren. Wir hatten aber nicht gedacht, dass Chico seiner Abneigung zum Wasser so vehement folgen würde, mit dem Resultat, dass er nicht einmal Doris folgen würde sondern das Kunststück einer 180 Grad Drehung vollbrachte und Doris vom Schnee auf das überschwemmte Eis zu ziehen. Ich konnte mein Gespann gerade noch im Schnee halten bevor es zu einem Zusammenstoss mit nicht absehbaren Folgen hätte kommen können. Nachdem Doris dann mit vereinter Hilfe ihr Gespann in Sicherheit gebracht hatte, kam meine Kür, die um es gleich vorweg zu nehmen einen feuchten Ausgang nahm. Meine beiden Leithunde brachen durch die Schneedecke und standem bis zum Bauch im Wasser während Tokoda lieber mit aller Kraft bremste. Damit konnten die drei anderen aber nicht mehr das rettende Festland erreichen, die Pulka kippte um und landete im Wasser. Tokoda konnte sich aus Geschirr und Halsband befreien und musste allein über die Furt gebracht werden. Meine Schuhe und Ski waren nass und froren ein…..und es sollten noch 12 weitere Kilometer folgen. Leider war ab der Nationalparkgrenze keine Spur mehr und wir mussten querfeldein laufen.

Zum Glück war die Schneeoberfläche ziemlich fest. Endlich kamen wir um 15 Uhr in Darrelouppa an, nur um zu erkennen, das wir die Einzigen hier sind und offenbar auch die ersten in diesem Jahr. Aber wir haben eine Hütte und diese schon von -15 auf +12 Grad hoch geheizt,um mit dem Trocknen der verschiedensten Sachen zu beginnen.

Vad en aventyr det var idag. Vi hadde en jättefin start in Tarrekaise och en lätt tour till Såmmarlappastugan. Vi följade älven till stugorna. Då finns mycket folk på jagd där men vi följade skoterspåret norrut forbi en fors och måste passera en bäck som hade flera blött ställar. Doris testade en möjlighet och det var bra men hundarna sjunka in och delvis sprang tillbacka. Så vältade mina pulka i vatten. Sko blev blöt och skidor också och fryser in efter in stund, men det var ingen direkt problem. Men när vi kom till Darreluoppastugorna då måste jag byta sko med ski tillsammans. Men vi torkade det in stugan efter vi varmade det en bit. Det tog en lång tid till det varmade från 12 grad kalt till 12 grad varm. Det fanns ingen spår från nationalparkgrenzen.

What an adventure it was today. We had a fine start from Tarrekaise and followed the frozen river to Såmmarlappa. There were many hunters but we continued to followed the a trail of a skooter that led us around a water fall. But after that we had to crosss a creek that had some overflow. Doris tested a crossing and it was fine but when trying to cross it with the pulka some of the dogs resisted to cross because they sunk in. It was a whole mess and at the end my pulka was lying on the side in the water, my shoes plus ski got wet and of course they got frozen. After arrival I had to change my shoes in order to get out of my skis. Luckely we could dry everything in the cabin in Darrelouppal that we reached finally without any given trails.

1.Tag Kvikkjokk – Tarrekaisestugan

Nach einer wie immer unruhigen letzten Nacht vor so einer Langtour steht Doris um 6 Uhr auf (wie immer) um die Hunde zu füttern. Es sind 12 Grad minus und leichter Schneefall. Ich habe das Gefühl zerrissen zu sein. Meine Gedanken sind schon mehrmals die gesamte Tour gefahren und zum Glück machen wir eine Rundtour und kommen wieder am Startpunkt an. Der Körper ist aber immer noch in Kvikkjokk und die Gefühle und Emotionen sind in diesem Spannungsfeld zum zerreissen gespannt. Das gibt sich erst als wir um 9:30 Uhr losfahren und in die Landschaft und das Laufen eintauchen können. Sofort löst sich die Spannung und weicht der Freude und dem Staunen. Sogar die Sonne zeigt sich zarghaft. Unser Weg führt uns die ersten 12 km auf dem zugefrorenen Fluss…aber nicht immer ist alles zugefroren.

Sehr oft ist direkt neben unserer Spur fließendes Wasser. Auch eine etwas pfotenunfreundliche Brücke macht uns anfänglich etwas Schwierigkeiten, aber auch das hält uns nicht auf.

Und so erreichen wir unser Ziel Tarrekaise am Mittag und nutzen den Nachmittag zum Entspannen.

So geht unser erster Tag ganz entspannt allmählich zuende….fast. Wenn da nicht plötzlich hektische Betriebsamkeit aufgekommen wäre. Plötzlich wird ein Mann aus einem Skooteranhänger gehoben. Es ist ein junger Jäger, der sich in die Wade geschossen hat als er das Gewehr in die Rucksacktasche stecken wollte. Was für ein Pech

English.

Today we started from Kvikkjokk till Tarrekaise cabin. It was 12 degree minus with little snow when we started but soon a bit of sunshine was showing up. We followed some snowmobiltrails on the frozen river but sometimes we passed some spots with open water next to the trail. One bridge we had to pass were extremely challenging for the dogs but finally we arrived the cabin by lunchtime, wondering how many people were staying in the cabin.

At the late afternoon a young hunter was carried in the cabin who shot himself in the leg when trying to put the riffle in the packpackholder.Shit happens.

Svenska.

We körde från Kvikkjokk till Tarrekaisestugorna idag. Det var 12 grad kalt med liten snö men snart kommer solen ut…delvis. Vi följade skoterspåret längst älven men det finns flera öppet ställe brevid spåren. Det fanns också en bro som var en utmärkt utmanning för hundar på grunden af breda mellanrum. Men på lunch hittar vi stugorna och tåg det lungt eftermiddag. Senare på eftermiddagen kommer en grupp som transporterade en jägare som hadde själv skjuten i benen.

Kvikkjokk – wir sind am Start

Heute sind wir nach einer 2tägigen Fahrt über 1000 km durch Schneestürme auf teilweise eisglatten Straßen in Kvikkjokk angekommen. Jetzt ist alles gepackt und wir wollen morgen früh los. Der Wind ist eingeschlafen und für morgen kann es etwas Schnee geben. Wir sind hier fast allein in der Fjällstation. Nur Lina Hallebratt ist noch hier, die mit 6 Hunden das Vita Bandet läuft (zum 5. mal). Das Personal hat sich schon zurückgezogen ist aber sehr in der Überzahl im Vergleich zu den Gästen. Jetzt warten wir noch auf das Nordlicht, um noch ein würdiges Bild anzuhängen, werden die Hunde noch kurz bewegen und dann ist Feierabend und Komzentration auf die Vorfreude.

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