Früh um 5 hat Doris die Hunde gefüttert und wir kommen nach unserem Start um 7:15 Uhr gut voran. Wir finden einen guten Zugang zum Padjelantaleden und sind zügig auf dem Sattel zwischen 2 markanten Bergen.

Jetzt soll es nur noch gerade runter nach Låddejåhka gehen aber dann nehmen die Hunde Witterung einiger Rentiere auf und dann geht es rasant zwar in die richtige Richtung aber direkt auf einen Abgrund zu. Doris kommt unmittelbar vor dem Abgrund zum stehen und ich folge ihr in einigem Abstand ohne die gewünschte Bremswirkung zu erzielen, die die Hunde nicht zu beindrucken scheint. Weil ich stürze bremst das Geschoss etwas besser aber…naja, noch mal gut gegangen. Dafür müssen wir jetzt aber einen Weg auf die andere Flussseite finden und da wir ohnehin noch 25 km weiter wollen bleiben wir einfach auf dem Fluss und folgen diesem bis in den Vastenjaure. Dann folgen wir der Verbindung zum Kutjaure aber weil dort einige offen Stellen sind gehen wir immer wieder an Land. Aber dort sind dann auch wieder Rentiere, die unser Fortkommen behindern….jedenfalls die gewünschte Richtung. Bis Kutjaure finden wir so unseren Weg, ab dort folgen wir dem Padjelantaleden…leider.

Denn nach etwa 1 km folgt dieser plötzlich einem extrem schmalen Grad mit kaum Schnee und steilen Abhängen auf beiden Seiten. Die Hunde werden darüber hinaus noch von einem Elch und einigen Rentieren gereizt….das war nicht gerade leicht für uns. Aber dann öffnet sich der Weg wieder und wir können den letzten Weg zur Hütte Gisuris auf offener Fläche laufen, nur um dann die letzen hundert Meter zuerst im Tiefschnee extrem steil runterzufallen, dann über eine für die Pulka zu schmale Brücke zu balancieren um dann auf der anderen extrem steil auf vereistem Grad wieder hoch zu müssen.

Ich bin nur fasziniert von Chico, der quasi allein die Pulka dort hochgebracht hat. Was für ein Tag. Wir sind fix und fertig trotz all der majästetischen Blicke auf die unglaubliche Bergwelt, die uns fasziniert und tief berührt und fordert bis zum Letzten.

Vi löpte 4 mil idag från Árasluokta till Gisuris. Det var snabbt och enkelt från starten klockan 7:15 i Árasloukta till Låddejåhka men vi hadde tur att inte kör när en avgrund på grund av hundarna som följa renar. Därefter följade vi älven till sjön Vastenjaure istället av följa padjelantaleden. Det gick snabbare och det finns ingen renar på iset….eller? Så kommer vi till Kutjaure och nu följade vi Padjelantaleden….tyvärr. Leden följa plötslig en extrem långsmal ås med avgrund till båda sidor. Och det fanns nästan ingen snö men all gick bra och vi kommer i öppen landskap. Det var inta långt till målen Gisuris därifrån men vi måste först kör brant när, passera en bro som var för smal och därefter klättra up extrem brant på halkig grund. Det var extremsport för malamuter.

What a day. We startet very early at 7:15 after Doris fed the dogs at 5:00. It was easier than we thought to climb up the hill to a saddle on the way to Låddejåhka. Downhill should have been easier but when rendeers are motivating they might change the game. So we nearly ended up like in „Togo“ running into an abiss. Luckely Doris managed to stop her 2 malmutes, I needed to use all my clothes, hook, break to stop my team jumping into the abiss (or calculate the weight of the pulka that could not stop as fast as they can).

After that adventure we followed the frozen river to the lake and most often on the ice to Kutjaure. The last 4 km we dared to follow the Padjelantaleden but regret it. After 1 km it became a extrem small path with very steep abiss on both sides and with hardly any snow. That was extrem exhausting. When the path got wider and open again we nearly made it to our destination Gisuris, a winter open cabin of the sami community. But the last 100 meter were extrem. First extrem steep downhill in deep snow, then crossing a bridge to small for the pulkas and then steep uphill on icy ground. I wonder how Chico managed to bring this heavy pulka up that hill….nearly just him, Anyu was already in resisting mode.