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Monat: März 2021 (Seite 1 von 2)

14. Tag Sonn(en)tag in Nikkaluokta

Nach einer gut geschlafenen Nacht ist der Schmerz sehr viel erträglicher geworden. Das Wetter ist gut, die Sonne scheint und auch der Wind ist nur mäßig. Allerdings ist an Weiterfahrt nicht zu denken, da bei falscher Bewegung immer noch ein Schmerz in die Brust fährt. Wir haben uns daher entschieden, die Tour hier zu beenden. Wir suchen jetzt nach einer Möglichkeit unser Auto aus Kvikkjokk zu holen aber das wird erst morgen möglich sein. So genießen wir den Tag hier in Nikkaluokta.

Wir sind sehr erfüllt von den Eindrücken und den Erlebnissen der letzten 2 Wochen hier in der stillen, weißen Unendlichkeit der Fjällwelt nördlich vom Polarkreis. Dankbar und demütig erleben wir den schmal Grad zwischen dem Erleben der Tiefe, der Magie und der Erhabenheit dieser Welt auf der einen und der Unerbitterlichkeit mit der diese uns an den Rand der Vernichtung zu bringen in der Lage ist. Dieser schmale Grad in dem das Leben stattfindet, der uns immer wieder hier in diese Region ruft.

Wir hatten gewiss schon physisch anstrengendere Touren erlebt, wie z.B. das Vita Bandet aber diese 2 Wochen waren sowohl mental als auch emotional die weitaus anspruchsvollsten hier im Fjäll. Wenn das Morgen nicht gewiss ist bekommt der Augenblick einen unendlichen Wert.

Efter en bra natt blev smärta mindre men att fortsätta turen men ski och stav tänka jag inte att orka. Så vi njuta solen i Nikkaluokta och organisera att hämta bilen från Kvikkjokk. Men det hinnar jag imorgon p.g.a. ingen tåg eller bustrafik på söndagen.

Vi är uppfyllt av upplevelser i fjällvärden och tacksam och ödmjuk för den sista 2 veckor upp här in den tystnaden, vid och vit oändlighet av fjällvärden norr om polarcirkeln. Det är en smål ås mellan faszination och fara som livet veckla ut.

Vi hade ansträngande turer förut men ingen tur som var så mental och emotional utmanande.

After a good sleep the pain was much better today but still there are sudden painattacks if I make wrong movements. So we decided to end our tour here in Nikkaluokta and enjoy the sunny nice weather. There will be a possibility to get the car from Kvikkjokk tomorrow.

We are full of experiences and adventures from the last 2 weeks and we are thankful and humbly facing the immensity of beauty and fascination on one hand and the mercilessness of how the fjäll could so quickly change and bring up extrem challenges in between both parts life unfolds itself.

We have had more physically challenging tours but the last 2 weeks were the most mentally and emotionally challenging ones in the mountains north of the polarcircel.

13. Tag Kebnekaise – Nikkaluokta When shit happens

Nachdem wir uns versichert haben, dass wir in Nikkaluokta ein Quartier bekommen fahren wir bei starken Winden in Sturmstärke um 8:30 Uhr los.

Zum Glück haben wir Rückenwind. Die Spur war sehr fest und es ging sehr flott voran. Schon bald wurde der Wind immer weniger und die Hunde liefen sehr gut und waren motiviert.

Es wurde eine wunderbare Fahrt mit unglaublicher Stimmung. Soviel zum guten Teil dieses Tages.

Leider bringt schon ziemlich kurz nach dem Start ein Mißgeschick das eventuelle Ende der Tour mit sich. Durch den starken Rückenwind werden meine Skistöcke nach vorne in Fahrtrichtung geblasen. Dann plötzlich findet ein Skistock vorne im Schnee einen Halt und das andere Ende am Handgriff rammt sich in meinen linken Rippenbogen direkt unterhalb des Herzens. Das war nicht nur direkt recht schmerzhaft sondern auch im weiteren Verlauf sehr bewegungseinschränkend. Ich habe mich dann die restlichen 15 km ohne Stöcke nur von den Hunden ziehen lassen, nicht ohne gelegentliche Schmerzattacken bei falscher Bewegung. So sind wir dann sogar immer noch ziemlich flott nach Nikkaluokta gekommen, wo wir dann auch ein Quartier bekommen haben…sehr einfach…aber dafür hat sich der Vermieter Roger sehr hilfsbereit erwiesen und mich in jeder Hinsicht unterstützt und mir geholfen. Ich glaube nicht, dass die Rippen gebrochen sind aber viele Bewegungen tun sehr weh. Trotz allem konnten wir die Abfahrt sehr genießen und sie wird uns mit Sicherheit in jeder Hinsicht in Erinnerung bleiben.

Det var 8:30 när vi lämnade Kebnekaise fjällstation och det blåser mycket hard med liten snöfall. (omkring 20 m/s). Men vi hade medvind och spåret var fin med bara lite vinddrift. Så gick det snabbt och vinstyrka blev mindre efter 3 – 4 km. Turen var jättenfin och perfekt. Men plötslig rammade sig en skistav in min bröstkorg vid full färd (20km/t). Vad händer. Det blåste så hard att mina stavor blev blåst i färdriktning och plötslig fotfäste i snön och andra änden staven skytade i bröstkorg just under hjärtan. Det var extrem smärtsam inte just i den moment men därefter också vid varje rörelse. Så efter den olycka lämnade stavar på pulken och hängde efter pulken lik en säck och hundarna måste drag mig till Nikkaluokta med en ilning vid varje fel rörelse och det blir svår att anda. Men vi kom till Nikkaluokta och hyrade en stuga. Förmodligen ska vi stoppa turen nu……men vi ses.

We left Kebnekaise mountain station at 8:30. There was little snowfall but very strong wind about 20 m/s. Luckely it was blowing in the direction to Nikkaluokta, our destination today. The trail was fine and hard and we had a very fast tour. The dogs were motivated and the wind decreased more and more. Everything went fine and it looked like an easy ride. But after about 3 – 4 km my skipoles were blown into the direction that we were mushing when suddenly the left pole got stuck in the snow and the other end of the pole hit my ribs in full speecd of maybe 20 km/h. It was very painfull and not just in that moment. I stored the poles on the Pulka for the rest of the trip and let myself just being pulled by the dogs until we reached Nikkaluokta after another 15 km. Every movement was extrem painful and in Nikkaluokta I could only crawl to the cabin that we hyred.

12. Tag Singistugorna – Kebnekaise Fjällstation Ein Sturm zieht auf

Die Hunde konnte Doris noch im Trockenen füttern aber schon als wir um 6 Uhr aufstanden hat es leicht geschneit und die Sicht war sehr begrenzt. Um 8 Uhr kommen wir dann los und folgen der Skooterspur in Richtung Kebnekaise. Noch ist wenig Wind aber der wird immer stärker, je näher wir an Kebnekaise kommen.

Wir erahnen nur durch welch spektakuläre, atemberaubende Landschaft wir laufen sind, trotzdem sind wir tief bewegt. Der Wind hat in dem engen Tal ständig an Stärke zugelegt und etwa 5 km vor der Fjällstation wird die Orientierung immer schwerer, da man oft nicht mehr das nächste Wegkreuz erkennt. Zum Glück haben wir Rückenwind und so werden wir quasi zur Fjällstation geblasen.

Außerdem scheinen die Hunde den Weg zu erspüren. Wir sind froh jetzt den Schutz der Fjällstation genießen zu können. Situationen wie heute zeigen uns doch so sehr, wie schnell die Situation brenzlig werden kann.

Überhaupt läuft die gesamte Tour in einem extremen Spannungsfeld der Gefühle und Emotionen. Eben noch Faszination und dann kommt darauf eine Situation, die uns an den Rand der Hilflosigkeit führt.

Vi löpte i snöfall idag men det fanns just lätt vind när vi startade från Singistugorna mot Kebnekaise fjällstation. Men det blev mer och mer vind på vägen och svår att följa markerad winterleden. Vad tur att hundarna har en otroligt förmåga att orientera. Vi kunde just ana vilket spektakulär landskap vi löper genom men det som vi känslade var mycket. Till slutet blev det riktigt spännande. Det blåste så hard att vi kunde inte se från markering till markering och vi var så glad när fjällstationen plötslig kom till sikt. Jätteglad är vi nu inom ett varmt hus.

It was snowing already when we startet at 8 ó clock today but there was only little wind. The visibility was really bad and so we could only guess what spectacular valley we were mushing through. But we were really touched by the little view we could experience and the grandiosity we only could guess. Coming close to the mountain station of Kebnekaise the wind got so strong that we often could not see the next marking. Luckely the dogs have an amazing sense of orientation so we happily managed to reach Kebnekaise in full storm. And we are happy that the wind was coming from west and blowing us to our destination. It would have been horrible to have such wind conditions to fight aganst it.

10. Tag Sitasjaure – Hukejaure Es sollte ganz leicht werden

Es gibt Touren die sehen zuerst einmal ganz „easy“ aus und es scheint eine leichte Tagesspazierfahrt zu werden. So auch heute. Zwar gab es Neuschnee heute morgen bei 8 Grad minus aber das war in Sitasjaure nicht der Rede wert. Nicht so jedoch etwas weiter im Verlauf unseres Weges, der uns 20 km weiter nach Hukejaure bringen sollte. Wir folgten vom Start einer Skooterspur längst eines markierten Winterweges, die man aber wegen des diesigen Wetters nicht sehen sondern nur erahnen konnte.

Dem Auge fehlen bei solchen Lichtverhältnissen einfach die Kontraste. Daher läuft man häufig wie betrunken über den Schnee, weil der Körper ständig von überraschenden Huckeln und Löchern zum Balancieren gezwungen wird. Das ist körperlich und mental extrem anstrengend und so waren diese 20 km für uns heute mit einer der anstrengendsten Abschnitte dieser Tour.

Erst als wir die Hukejaurestuga erreichen reißt der Himmel etwas auf und belohnt uns mit einigen phantastischen Blicken auf diese Bergwelt. Vor allem der Blick vom „utedass“ ist erwähnenswert und wohl einer der spektakulärsten Eindrücke und Ausblicke, die ein solcher Gang mit sich bringen kann.

Vi trodde det blir lätt idag att följa skoterspåret från Sitasjaure till Hukejaure men det var inte så. Det var dimmig och lite snöfall in Sitasjaure när vi startade men det har kommit mer snö längst på vägen. Det var svår att se spåret under sådan konditioner och man löper lik alkoholiserad på grund av kroppen är tvungen att balancera hela tiden eftersom man snubbla fran hålet till backe som man inte se förut. Så var det jättesvår för oss idag men vi kom till Hukejaure och äntligen kom liten solsken och vi hade utsikt över den fantastik fjällomraden. Speciell utsikten från utedassen är nämnvärd och möjligtvis världens bästa „utedassutsikt“.

It looks like to be an easy tour today by just following the marked trail that skooters used. But we had some snow fallen and the view was very bad because it was sort of foggy. So the eyes had no contrast to see which means that we were like drunken on the skies falling from bump to hole and the body had to keep balance all the time. So it became very exhausting and these 20 km were very tough. Only when we arrived Hukejaure the clouds opened for a little sunshine and we could enjoy some fantastic views, especially from the „utedasss“. This view might be surely one of the best you can have on a toilet.

11. Tag Hukejaurestugan – Singistugorna

Ein strahlend schöner, fast windstiller Tag begrüßt uns heute mit 25 Grad Kälte. Der Hüttenwirt Hans verabschiedet uns noch herzlich und wir folgen dem Skooterweg Richtung nordost. Wir kommen zuerst sehr langsam voran, da es bergauf geht und die Skooterspur verweht ist.

Der Weg führt uns etwa 20 km durch eine schmale Schlucht bis zum Kungsleden, dem wir dann nach Süden bis zu den Singihütten folgen. Die An- und Ausblicke dieser Bergwelt sind atemberaubend.

In Singi werden wir schon vom Hüttenwart Christofer erwartet. Er berichtet uns, dass es ab morgen abend anfangen soll zu stürmen und dann bis Mitte nächster Woche weiter mit Schneefall stürmen soll.

Wir werden uns daher morgen erst einmal auf den Weg zur Kebnekaise Fjällstation und dann weiter nach Nikkaluokta bewegen.

Det var en fantastic väder idag. 25 grad kalt med obegränst solsken och nästan utan wind. Vi följade skoterleden från Hukejaurestugan till Singistugorna. Det började långsamt på grund av stigning och löss snö på leden. Men utsickten till flällen och senare till Kebnekaise var otroligt fascinerande och nästan magisk. När vi kom till Singistugorna stugvärden redan väntade för oss. Han berättade att det blir jätte blåsigt från imorgon kväll med snöfall. Det ska fortsätta till mid av nästa vecka. Så vi beslutade att löper till Kebnekaise fjällstation och fortsätta till Nikkaluokta.

We woke up to a fantastic but cold day (25 degree minus) with endless sunshine and hardly any wind. We followed the marked skootertrail which was leading us uphill first. The snow on the trail was soft and made us very slow in the beginning, but it was getting better soon. We had fantastic views to these amazing mountains and when we arrived at the cabins of Singi the host was already expecting us. He told us, that the weather will change tomorrow and it will be windy from tommorrow evening until the mid of next week with snowing all the time. We decided to go to Kebnekaise tomorrow and than continue to Nikkaluokta.

9. Tag Ritsem – Sitasjaure

Bei 8 Grad minus und herrlichem Sonnenschein fahren wir um 8:30 von Ritsem los. Die ersten 2,5 km folgen wir bergauf der freigeschobenen Straße, die zum Stellwerk des Kraftwerks führt. Auf der ganzen Strecke genießen wir den herrlichen Ausblick auf den Akka, der majestätisch die Landschaft hier prägt.

Diese Straße geht dann quasi nahtlos in den Skooterweg über, der bis nach Sitasjaure sehr breit wie eine Straße bleibt.

Frische Skooterspuren führen an dem See Autajaure auf und über diesen See aber wir entscheiden uns leider auf dem offiziellen Skooterweg zu bleiben. Dieser geht zum einen rauf und runter und ist zudem noch von Schneeverwehungen angeschrägt. Das bedeutet für uns und die Hunde mehr Arbeit mit der Gefahr, dass die Pulka umkippt, was jedenfalls meine auch prompt 2 mal getan hat. Da diese in Ritsem auch noch 20 kilo schwerer geworden ist macht das aufrichten auch so richtig Spaß. Nach etwa 4 km vereinigen sich dann auch die frischen und die offiziellen Spuren wieder und wir folgen dann diesen, bis wir nach 21 km die Hütte erreichen…überrascht, dass hier ein ganzes Samidorf existiert.

Wasserholen und Holzhacken gehört hier selbstverständlich zum Übernachten.

Det var 8 grad kalt och fin solsken när vi följade plogad vägen upp från Ritsem up till kraftstation, alltid med den majestetik sikt till Akka, bergen som bestämma landskap. Vägen forsätta som skoterled som är extrem bred och bekvem att löpa. Men till sjön Autojaure svänger en skoterspår till höger och följa över sjön och vi inte följa den….tyvärr. Den regulär spår som vi följade gick up och ner och lutande till en sidan som mina pulka vältade 2 gånger. Det var synd, jag hadde lastad 20 kilo till in Ritsem med mat ect. Men efter 4 km var spåret bra igen…den andra skoterspåren från sjön kom tillbacka och jag vet att nästavgång jag följa den. Efter 21 km kom vi till Sitasjaure och beslutade att stanna övernatt och njuta eftermiddag i solen, hämta vatten, klyva vet….som är självklart här in fjällen.

We started today following the road uphill from Ritsem to the powerstation for about 2 km. We had wonderful sunshine and 8 degree below zero and enjoyed the view to the mountain Akka that dominates the whole scenery. The road then ended in a skotertrail but keeps on being wide and plan like an autobahn. At lake Autojaure one trail was leaving onto the lake and crossing that one but we kept on following the official trail. That was not so clever. That trail was going uphill und downhill and tilted to one side so that my pulka, being extra heavy now after loading new food, capsised and made me suffering to keep it upright again. After 4 km it became better again while the other trail joint again. After 21 km we reached Sitasjaure and decided to stay overnight and enjoy the sunny afternoon. Of course we filled up the water and cuted wood, which is part of the game up here in the mountains.

8. Tag Akkastugorna – Ritsem

Eine kurze 12 km Tour bringt uns heute über den Akkajaure nach Ritsem, wo wir ein Depot haben. Heute morgen haben wir das letzte Hundefutter verfüttert und hier in Ritsem lagert nun mehr.

Die Fahrt über den See ist schnurgeradeaus und dann kommt plötzlich eine 60 Grad Kurve, weil der markierte Skooterweg alle dünnen Eisflächen meidet und das heißt, das Eis ist unter 50 cm dick.

Beeindruckend ist auch der Anblick quasi vom Seeboden aus, denn der Wasserspiegel scheint wegen der zur Stromerzeugung abgelassenen Wassermenge sehr niedrig.

Vi hadde en kort snabbt tour över Akkajaure till Ritsem idag. In Ritsem har vi en depot med mat och hundfoder som vi trängande behöver. Imorse hadde hundarna slutad deras matförråd. Spåret över sjön gå rakt fråm och plötslig svänger 60 grad. Då ska man kör man omkull svag is som är den som är under 50 cm tjock. Imponerande och hur låg vattenspegel är nu på grund av elproduktion.

We had a short tour over the lake Akkajaure to Ritsem today, where we picked up our food box that we have send to Ritsem 3 weeks ago. It contains food for us and the dogs that we really needed, because we gave the last bits to the dogs today. The trail over the lake goes straight like an airfield and then suddenly turns 60 degree in order to detour bad ice conditions due to water inflow from the hyro power plant. It is very astonishing how much water they took out of the lake in order to pruduce electricity.

7. Tag Gisuris – Akkastugorna Es geht auch einfach

Heute haben wir den Padjelanta Nationalpark wieder verlassen. Wir sind um 8 Uhr gestartet aber haben bewusst nicht den Padjelantaleden weiter benutzt sondern sind direkt nach Süden für 500 Meter gelaufen, um dem Gewirr aus tiefen Schluchten zu entgehen. Wir sind dann über einige Schleifen wieder auf den See Kutjaure gekommen und haben diesen überquert.

Von dort sind wir ganz einfach einem Skooterweg gefolgt. Das war so einfach und mühelos und eine wahre Wohltat für unsere Ausrüstung. Um 10:30 sind wir dann nach 16 km an der Akkastugorna angekommen und haben, nachdem wir von der freundlichen Hüttenwirtin so nett begrüßt wurden beschlossen hier zu bleiben und morgen über den See zu fahren um uns dann in Ritsem der Zivilisation auszusetzen.

Idag lämnade vi Padjelantaleden igen efter igårs upplevelse. Vi löpte istället söderut en bit att undkomma mischmaschen av skrevor. Så kommer till sjön Kutjaure igen som vi passerade och kom till skoterleden. Det var så lätt idag…nu måste vi just följa leden och kom till akkastugorna tidigt klockan 10:30. Efter en trevligt hälsa från stugvarden beslutade vi att stanna och forsätta till Ritsem imorgon. Nu har vi också tillgång till internet….man vet inte hur långt.

We decided not to follow the Padjelantatrail any more for the last 14 km after our yesterdays experience. Instead we found a way out of this labyrinth of deep ditches and found a path back to the lake Kutjaure again. After crossing that lake we came to the skootertrail and followed that trail easily for another 11 km to Akkastugorna and decided to stay and cross the lake to Ritsem tomorrow.

6. Tag Árasluokta – Gisuris ….. Leben am Abgrund

Früh um 5 hat Doris die Hunde gefüttert und wir kommen nach unserem Start um 7:15 Uhr gut voran. Wir finden einen guten Zugang zum Padjelantaleden und sind zügig auf dem Sattel zwischen 2 markanten Bergen.

Jetzt soll es nur noch gerade runter nach Låddejåhka gehen aber dann nehmen die Hunde Witterung einiger Rentiere auf und dann geht es rasant zwar in die richtige Richtung aber direkt auf einen Abgrund zu. Doris kommt unmittelbar vor dem Abgrund zum stehen und ich folge ihr in einigem Abstand ohne die gewünschte Bremswirkung zu erzielen, die die Hunde nicht zu beindrucken scheint. Weil ich stürze bremst das Geschoss etwas besser aber…naja, noch mal gut gegangen. Dafür müssen wir jetzt aber einen Weg auf die andere Flussseite finden und da wir ohnehin noch 25 km weiter wollen bleiben wir einfach auf dem Fluss und folgen diesem bis in den Vastenjaure. Dann folgen wir der Verbindung zum Kutjaure aber weil dort einige offen Stellen sind gehen wir immer wieder an Land. Aber dort sind dann auch wieder Rentiere, die unser Fortkommen behindern….jedenfalls die gewünschte Richtung. Bis Kutjaure finden wir so unseren Weg, ab dort folgen wir dem Padjelantaleden…leider.

Denn nach etwa 1 km folgt dieser plötzlich einem extrem schmalen Grad mit kaum Schnee und steilen Abhängen auf beiden Seiten. Die Hunde werden darüber hinaus noch von einem Elch und einigen Rentieren gereizt….das war nicht gerade leicht für uns. Aber dann öffnet sich der Weg wieder und wir können den letzten Weg zur Hütte Gisuris auf offener Fläche laufen, nur um dann die letzen hundert Meter zuerst im Tiefschnee extrem steil runterzufallen, dann über eine für die Pulka zu schmale Brücke zu balancieren um dann auf der anderen extrem steil auf vereistem Grad wieder hoch zu müssen.

Ich bin nur fasziniert von Chico, der quasi allein die Pulka dort hochgebracht hat. Was für ein Tag. Wir sind fix und fertig trotz all der majästetischen Blicke auf die unglaubliche Bergwelt, die uns fasziniert und tief berührt und fordert bis zum Letzten.

Vi löpte 4 mil idag från Árasluokta till Gisuris. Det var snabbt och enkelt från starten klockan 7:15 i Árasloukta till Låddejåhka men vi hadde tur att inte kör när en avgrund på grund av hundarna som följa renar. Därefter följade vi älven till sjön Vastenjaure istället av följa padjelantaleden. Det gick snabbare och det finns ingen renar på iset….eller? Så kommer vi till Kutjaure och nu följade vi Padjelantaleden….tyvärr. Leden följa plötslig en extrem långsmal ås med avgrund till båda sidor. Och det fanns nästan ingen snö men all gick bra och vi kommer i öppen landskap. Det var inta långt till målen Gisuris därifrån men vi måste först kör brant när, passera en bro som var för smal och därefter klättra up extrem brant på halkig grund. Det var extremsport för malamuter.

What a day. We startet very early at 7:15 after Doris fed the dogs at 5:00. It was easier than we thought to climb up the hill to a saddle on the way to Låddejåhka. Downhill should have been easier but when rendeers are motivating they might change the game. So we nearly ended up like in „Togo“ running into an abiss. Luckely Doris managed to stop her 2 malmutes, I needed to use all my clothes, hook, break to stop my team jumping into the abiss (or calculate the weight of the pulka that could not stop as fast as they can).

After that adventure we followed the frozen river to the lake and most often on the ice to Kutjaure. The last 4 km we dared to follow the Padjelantaleden but regret it. After 1 km it became a extrem small path with very steep abiss on both sides and with hardly any snow. That was extrem exhausting. When the path got wider and open again we nearly made it to our destination Gisuris, a winter open cabin of the sami community. But the last 100 meter were extrem. First extrem steep downhill in deep snow, then crossing a bridge to small for the pulkas and then steep uphill on icy ground. I wonder how Chico managed to bring this heavy pulka up that hill….nearly just him, Anyu was already in resisting mode.

5. Tag Ruhetag – Vilodag – Resting day

Da es immer noch sehr stürmt und Doris Gesicht auf der rechten Seite einige Frostspuren zeigt beschließen wir erst mal hier in Árasluokta zu bleiben. Es war zwar gestern nur 7 Grad minus aber mit etwa 20 m/s Wind ergiebt das einen starken Windchill. Da es aber freundlicher und sonniger wurde haben wir die Zeit genutzt, um den weiteren Weg zu erkunden, denn der markierte Wanderweg ist für uns unbrauchbar.

Det blåser igen så mycket. Vi beslutade att stanna en bit kvar. Doris har fryser ansikte igen. Det var bara 7 grad kalt men med stark wind mellan storm och mycket storm. Vi tittade hur vägen forsätter imorgen till Lâddejåkka – Gisuris efter vädret blir bättre. Den markerad padjelantaleden vågar vi inte arr köra, men vi såg en bättre möjlighet.

It is still very windy today and Doris has some frostbites in her face. We decided to have a day of rest here in Árasluokta. As the weather got better and the sun began to shine again we started to explore the trail for the next day. We found a god alternative to the marked padjelantatrail, that is not as steep and rocky.

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