Schon bei der Planung – besonders in Kombination mit bereits gemachten Erfahrungen – gab es bis hierher einige Herausforderungen, die uns sowohl Kopfzerbrechen machten als auch einige Ängste zum Vorschein kommen ließen. Trotz sorgfältiger Planung ist letztendlich einiges abhängig von sich täglich ändernden Begebenheiten, die eine andere Strecken zu Laufen erfordern.

Einer dieser Abschnitte (Hürden) war der Trail vom Rogen nach Storulvån und besonders zwischen Helags und Sylarna. Wegen des Skooterverbots gibt es dort keine Trails sondern nur Skispuren. Wenn es zudem noch sehr windig ist, kann es gefährlich oder zumindest extrem unangenehm werden. Die Alternative über Vålådalen erscheint da sicherer ist aber komplizierter in Bezug auf die Streckenführung, da Åre im Westen passiert werden muss. Wir hatten das Glück das es auf dem Sylarnamassiv wenig Schnee gab (weggeblasen) und es zudem windstill und sonnig war. Was für ein Geschenk.

Die nächste Passage war die über/um das Hotagenmassiv zu kommen. Der direkte Weg fürt über trailloses Kahlfjäll und ist allenfalls für Skiläufer mit Pulka machbar…wenn der Schnee etwas kompaktiert ist. Wie wir jetzt gesehen haben gibt es eine Straßenverbindung durch Norwegen – bedeutet Kilometer immer der Straße entlang – die die Strecke vereinfacht. Für uns kommt trotz aller Versuchungen diese Möglichkeit nicht in Betracht, da die Pulken auf der Straße nicht zum Stoppen zu bringen sind wenn jagdbares Getier die Hunde motiviert. Die Einreise nach Norwegen kommt erschwerend hinzu und führt uns zu der genommenen Wegstrecke….obwohl diese 80 Km länger ist. 80 Km können bei guten Bedingungen durch menschenleeres Terrain (wie im letzten Jahr) die reine Freude sein mit tollen Fotos zum Genießen…. diesmal war es grenzwertig in Bezug auf unsere Physis und extrem herausfordernd für unsere Psyche. Wir sind froh jetzt in Gäddede zu sein.

During ou planing of the long-distance tour there were some special challenges, which we could not plan or control because everything is depending on the weather conditions but which caused a lot of fear. One part was the trail between Helags and Sylarna. In this part no scooters are allowed, this means there are only few or no traces from people skiing, so probably deep snow to handle. Besides this this part is know as very windy. As we passed Helags and Sylarna we were very happy, as a lot of snow was blown away and the weather was just perfect. The alternative would be to pass Vålådalen and Åre which is much more complicated from the trails and the traffic in Åre.

The next leg was including Hotagen national reservate. There are no scooters allowed and usually there are 2 meters of loose snow in the high mountain area. Instead of crossing Hotagen there are two possibilities, either taking the street in Norway for more then 30 km. But this was not possible as we cannot stop the pulka and the dogs on the street when they start to chase anything and on the other hand you need special permissions with the dogs entering Norway. So we decided to take the third possibility, surrounding Hotagen in the east, which means 80 km more to go. Usually no problem if there are good trail conditions and it is a very remode scenic area – good chance for taking good pictures. This year we had very extrem snow conditions and a big challenge for our psychological and physical condition. Now we are happy to be in Gäddede.

Ein weiterer Faktor stellt die Kälte – besonders in Verbindung mit dem Wind – dar, die schnell zu Erfrierungen führen kann. Entgegen der Anmerkung einiger Schlaumeier hilft nicht einfach sich wärmer anzuziehen um nicht zu frieren. Doris hat sich warm eingepackt und trotz ständiger Bewegung einige Zehen und das Gesicht verfroren ohne ein Kältegefühl erlebt zu haben. Ich bin da viel nachlässiger und friere ohne Frostschäden…toi, toi, toi.

Another problem could be the extrem coldness, especially in combination with wind. While we are skiing and are very active, it is almost impossible to realize what is going on in your face or toes. So we were not that lucky as Doris ended up with some frosty parts in the face and of 3 toes.

Das unsere Exped Daunenmatrazen beide schon am Anfang der Tour ihren Geist aufgaben ist eigentlich zuerst einmal ein Komfortproblem, denn wir haben extra dicke Evazotematten. Aber ich weiß erst jetzt wie hart der Schnee ist… besonders wo der Sommerspeck des Körpers sein knochiges Gerüst zurück lässt.

As our Exped mats failed already in the beginning and we had to sleep only on our Evazote mats we found out how hard snow can be, especially if having lost much of the body fat and feeling each bone.