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Monat: März 2018 (Seite 1 von 4)

40. Tag – der Skooteransturm bleibt aus

Nach einer ruhigen und erholsamen Nacht im Zelt stehen wir um 5:30 Uhr auf, füttern die Hunde, frühstücken und beginnen einzupacken, als der Vater des netten Nachbarn, der uns gestern das Wasser gebracht hatte, kommt um uns zu erklären, das es verboten ist hier zu zelten, da dies Privatgelände ist. Schlimm genug, das er selbst der Kirche nicht erlaubt Schutz zu bieten, er schließt sogar die Kirche ab, damit niemand in den Schutz der Kirche kommen kann. Dann wollte er uns sogar noch 5 Kronen abknöpfen um die Kirche von innen zu sehen. Ich habe ihm erklärt, das es keine Option ist Geld zu geben um Gotteshaus zu betreten.

Dann hatten wir ab 8 Uhr eine ruhige Fahrt bis Parka und von dort einen steilen Anstieg von 15% über 3 km.

The night in the tent was good but whenwe got up at 5:30 and got everythink ready to depart the father of the young guy who offert us water, came over and explained us that we were staying on a privat land and this is not allowed in Sweden. We even told us that the church is closed so that nobody who needs shelter can go in. He even wanted to have money, to have a look insight.

Afterwards we started at 8 am and had a easy tour to Parka. From here we had to climb up a steep fjäll (15%) over 3 km.

Die Abfahrt nach Kvikkjokk war einfach und sehr gut gespurt und wir trafen nur 3 sehr freundliche Skooterfahrer.

Downhill to Kvikkjokk was easy, a very good trail and we meet only 3nice scooter drivers.

In Kvikkjokk haben wir die selbe Hütte wie letztes Jahr bezogen. Das war auch schon die einzige gute Nachricht aus Kvikkjokk.

In Kvokkjokk we could rent the same hut than last year. But this is the only news that is nice.

Was uns entsetzt hat war die Tatsache, dass die Hunde nicht wie letztes Jahr vor der Hütte angebunden werden durften, da dort die Skooter parken. Wir mussten mit der Abfahrt drohen um eine Ausnahmegenehmigung zu bekommen. Da sollen Skooter direkt vor dem Haus stehen aber Lebewesen sollen außerhalb des Geländes im Tal weggeparkt werden. Da hört der Spaß auf.

We could not believe that they wanted us to but the dogs on the stake out in the next valley, because the space next to our hut was reserved for scooter parking. We told them to leave and then they decided to make an exception!!!!!!

39. Tag – Grenzüberschreitungen – Polarkreis, 1000 km

Der erste Blick heute morgen galt dem reparierten Ski und ob die Verklebung unter der Schraubzwinge gut ist. Sie scheint sehr gut und so starten wir mit repariertem Ski um 8:30 Uhr bei -6 Grad und bedecktem Himmel Richtung Västerfjäll und erreichen nach 10 km den Polarkreis, den wir heute 3 mal überschreiten.

Gleichzeitig haben wir damit genau 1000 zurückgelegt und noch etwa 450 km vor uns. Die Trailmarkierung ist nach den ersten 5 km sehr schlecht und wir sind froh, dass wir die alten Spuren noch sehen können. Im weiteren Verlauf wird die Markierung so schlecht, das z.T. zwischen den einzelnen Markierungen 1,5 km liegen.

Und das nennt sich dann zu allem Überfluss Kungsleden. Muss man ein König sein um den Weg zu finden.

We checked the reparation of the ski and did some final fitting. We started 8:30 am at -6 degree and partly clouded weather. After 10 km we reached the Arctic circle, which we crossed three times during our day tour. The same time we managed 1000 km on our Lappland Quest, around further 450 km are in front of us. The marking of the trail is very bad today and we are happy that we can follow scooter traces. Sometimes there are 1,5 km between the red crosses.

Wir überqueren ein kleines Kahlfjäll und kommen über ausgefahrene und kurvenreiche tief verschneite Skooterpisten auf den Tjeggelvas und über gute Ruskmarkierung ab Seemitte nach Västerfjäll, wo wir im Schutz der Kapelle unser Zelt aufbauen und von einem Nachbarn 15 Liter Wasser bekommen.

We cross another Kahlfjäll and uphill the scooter trail gets very windy and sometimes the snow is very deep and loose. The last part crosses the lake Tjeggelvas and we follow the trail to Västerfjäll and put up our tent just at the entrance of the church. A neighbour is offering us 15 l of water which saves time melting snow.

38. Tag – Bein heil, Ski kaputt

Ein wunderschöner windstiller sonniger Tag erwartet uns schon mit -14 Grad und einet leichten Fahrt über den See von Jäckvikk bis zum ersten Anstieg. Die Hunde sind etwas lustlos und nachdem wir etwa 2 km dieses leichten Anstiegs bewältigt haben, entdeckt Doris, daß ihr Ski kaputt geht.

Today we experience again a perfect sunny day without wind and temperatures of -14 degree in the morning and an easy trail in the beginning of the tour across the lake of Jäckvikk. Today the dogs are not really motivated. At the first part uphill Doris is recognizing, that one ski is broken.

Die Erstvetsorgung mit Gorillatape wird erstmal halten aber in Vuonatjviken reparieren wir den Ski mit Sekunderkleber und Gorillatape. Trotzdem ärgern wir uns darüber das bei einem Ski in dieser Preiskategorie so was passiert. Wir hatten gedacht, daß wir mit Åsnes die besten Ski für solch eine Tour gefunden hätten.

We can fix it on the trail using gorilla tape and in Vuonatjviken we will glue it. We are disappointed because we thought these are the best skis (Åsnes) and therefore we payed a lot.

Die Weiterfahrt über den weit abgelassenen See Riebnes ist einfach aber für die Hunde wenig motivierend…. bis wir uns inmitten eines Volksfestes zu sein wähnen. Etliche Skootetfahrer treffen sich hier zum Angeln. Es scheint als wenn hier ein Bassin mit dem begehrten Röding vermutet wird.

The next crossing of a lake is easy but the lake is extremely water regulated and even the many scooter people do not motivate our dogs. They are all gathering here because this lake is known to be famous for salmon (Röding).

Nach 24 km erreichen wir in Vuonatjviken unser superschön gelegenes Quartier für die Nacht und genießen den Nachmittag in de Sonne auf unserer Terasse.

Today it was an easy tour, 24 km up to Vuonatjviken, were we have a very nice hut to stay and enjoy the sun during afternoon.

37. Tag – Pieljekaise Nationalpark – klein aber oho

Bei – 15 Grad und bedeckem Himmel laufen wir um 8:00 Uhr von Bäverholmen über den See nach Adolfström und freuen uns über das schnelle Vorankommen.

We start at 8 am, at -15 degree and cloudy weather, and have a nice speed crossing the lake from Bäverholmen to Adolfström.

Auch die nächsten 7 km bis zum Beginn des Nationalparks Pieljekaise haben wir trotz Steigung schnell geschafft… ab Nationalparkgrenze gilt jedoch ein Skooter Fahrverbot. Wir haben uns daher gestern erkundigt ob es eine Skooterspur dort gibt und laut Auskunft des Rangers gäbe es eine…. zwar keine frische aber vielleicht würde er morgen eine machen. Mit dieser Hoffnung stehen wir an der Nationalparkgrenze und (ver)suchen unser Glück erst mal selbst, denn es gibt keine solche Spur bzw. nur eine sehr verwehte.

The next 7 km uphill to the nationalpark Pieljekaise are done easily, but from here on no scooters are allowed and therefore a trail is missing, although the ranger told us that there is an old one, but…. The dogs have to find their own trail which is not easy.

Die Hunde versacken teilweise bis zum Bauch im Schnee und haben dann große Mühe die Pulka zu ziehen….auch wenn diese nicht so sehr durch die Schneedecke sinkt. An einigen Stellen sind wir jedoch selbst im Schnee versunken und hatten Mühe uns herauszuwühlen. Einige Male hatte ich Bedenken, dass die Hunde diese Aufgabe meistern können. Aber vermutlich unterschätzen wir deren Kraft und Fähigkeiten gewaltig….zumal sie immer noch genug Reserven hatten um eventuelle Beute links und rechts des Weges nachzustellen.

The dogs sink deep into the snow and start to swim, which makes it almost impossible to pull the pulka. But they do, they are really strong, they even have enough power to hunt something next to the trail.

Und so kämpfen wir uns dann langsam durch einen Krüppelbirkenwald und erreichen 2.5 Stunden später das Kahlfjäll… auf dem dann auch endlich wieder eine Spur ist, der wir für die nächsten 8 km bis zu unserem Ziel Jäckvikk folgen. Hier ist unser 6. Depot.

This whole crossings takes 2,5 hours, passing a forest of small birches and then we reach the fjäll and here we find a scooter trail again which leads us to Jäckvikk over 8 km. Here we get our 6 th depot.

Der Pieljekaise Nationalpark ist Schwedens kleinster Nationalpark und der einzige zusammenhängende Krüppelbirkenwald dieser Größe. Es gab eine Menge Spuren im Schnee von Elchen über Schneehühner bis weißnicht.

Pieljekaise national park is the smallest one in Sweden but special because of the birch trees in such an altitude. We saw a lot of traces from mousses and birds….

36. Tag – Ruhetag für Kimbears Long Distance Team

Nachdem wir in den letzten 6 Tagen im Schnitt fast 40 km/Tag zurückgelegt haben gönnen wir uns und unserem Team einen Ruhetag.

Hier eine kleine Vorstellung der einzelnen Teamplayer.

During the last 6 days we did 40 km per day and therefore we decided to make a day off today. We use the time to present our teamplayer.

Tokki

Tokki ist unser Sensibelchen der sofort protestiert und laut kundgibt wenn etwas ungewöhnlich ist. Das kann schon mal ein kleiner Anstieg sein, den er so nicht erwartet hatte und der ein wenig mehr Zug erfordert. Er scheint das oft als Signal zum Halten zu verstehen und tut das dann auch. Ein kleiner Impuls lässt ihn dann aber weiterziehen und dass macht er sehr kraftvoll. Er läuft in dem Team von Klaus als Leithund zusammen mit Soyala.

Tokki our our most sensitive dog always protesting and making noises when something unusual is happening, e.g. when the hill is to steep. A small impuls helps to let him pull again. He is working in the team of Klaus together with Soyala in lead.

Soyala

Soyala als Mutter von Yoki und Akeela und Großmutter von Chico und Anyu scheint erst jetzt im Alter von 8 Jahren ihre Alaskan Malamute Natur entdeckt zu haben. Geschwindigkeit ist nicht so ihr Ding aber auf einer Tour wie dieser macht sie ihren Job ohne wenn und aber und zieht sehr gleichmäßig. Sie ruht vollkommen in sich und strahlt eine unglaubliche Ruhe aus und liebt Menschen über alles. Ihr Sohn Yoki ist der dritte im Team und läuft direkt vor dem Schlitten als Wheeler.

Soyala, mother of Yoki and Akeela and granmother of Chico and Anyu seems to have learned what it means to be a working malamute in the age of 8 years. She does not like speed but on a tour like this she does a great job next to Tokki in lead. Yoki is the third member of Klaus team as wheel dog.

Yoki

Yoki ist der wohl ausgeglichenste Malamute, den wir kennen. Ihn bringt wirklich nichts aus der Ruhe. Er geht jedem Streit aus dem Weg und ist immer gut drauf. Jeden morgen beim Einspannen stimmt er zu einem kleinen Gesang an. Manchmal allerdings würde ich mir ein bißchen mehr Enthusiasmus wünschen, vor allem, wenn er das ganze Team stoppt aber nicht wieder in Gange bringt. Wenn er aber in Gange ist zieht er beharrlich und gleichmäßig und hat einen unglaublich schönen gleichmäßigen Gang.

Yoki is the most relaxed malamute we ever met. Every morning when we are getting ready he starts to sing. Sometimes a little more enthusiasm pulling would be helpful to increase the speed of the team.

Akeela

Akeela läuft mit ihren Kindern in dem Team von Doris als Wheeldog direkt vor dem Schlitten. Wie ihr Bruder Yoki ist auch sie immer gut drauf und dirigiert ihre Kinder von hinten. Sie zieht gleichmäßig aber verläßt sich auch gern mal auf die Kraft ihres Sohnes Chico und läßt ihn und Anyu ein bißchen mehr ziehen. Sie scheint aber viel Spaß zu haben und genießt es in den Pausen im Schnee zu wälzen.

Akeela is working in the team of Doris together with her kids as wheel dog. Like her brother she is always happy and controlling her kids from behind. During short stops she enjoys to roll in the snow.

Chico

Chico ist unser wohl stärkster Hund und zeigt seine Stärke eindrucksvoll vor dem Schlitten den er mit seiner Schwester Anyu als Leithund zieht als auch zu allen anderen Gelegenheiten. Er kann sehr fokussiert sein in der unendlichen Weite des Fjälls scheint sein Fokus allerdings auf Allem zu liegen, was anders als weiß ist. Er zieht den Schlitten selbst den steilsten Berg ohne zu murren hoch…. notfalls auch allein. Sein dicker Kopf ist manchmal nicht nur physisch.

Chico is our strongest dog, working in lead together with his sister. It is impressive how he pulls the pulka uphill. He is focused but sometimes as well on other things like spots or traces in the snow. His head is impressive sometimes not only physically.

Anyu

Anyu ist unsere kleine Springmaus. Wenn die Pulka steht und es weitergehen soll legt sie sich so ins Zeug, dass sie mit voller Kraft ins Geschirr springt und den Boden verläßt. Sie zieht kraftvoll läßt sich aber auch gern mal ablenken durch irgendwelche Spuren im Schnee.

Diese unterschiedlichen Charaktere und Eigenschaften zum Vorankommen optimal zu bündeln und zu leiten ist die Aufgabe von uns – Doris und Klaus.

Anyu is very active, when the pulka is stopping she is jumping with full power to get it running again, she is very happy and sometimes interested in everything else than working.

Doris and Klaus are then ones who have to coordinate and focus these different characters so that both teams manage to do the vitabandet and this long tour Lapland Quest.

Doris und Klaus

Einzige nicht reinrassige Teamplayer, was nicht heißen soll weder rein noch rassig zu sein.

35. Tag – Reine weiße Weite 25.3.

Wir starten schon um 7:45 Uhr aber da wir in der Nacht auf Sommerzeit umgestellt wurden ist es für uns 6:45. Es ist -10 Grad kalt und hat 15 cm Neuschnee gegeben aber wir haben Glück, denn es war schon ein Skooter unterwegs, der uns eine gute Spur gezogen hat. Nachdem wir für 8 km dem Vindelälven folgen geht es hoch ins Fjäll und mit den letzten Bäumen auf 700 m wird auch der Wind unangenehm.

Today we are starting at 7:45 am (summer time), at -10 degree and 15 cm of new, fresh snow. The first scooter was very early, so we have a nice trail, following for 8 km Vindelälven until we have to climb up the fjäll and at 700 m the last trees disappear and because of the wind and the temperature it is getting uncomfortable.

Etwa 11 km laufen wir über das Fjäll, bis an der Grenze zum Norrbotten – wie schon im letzten Jahr – der Himmel aufreißt, die Sonne rauskommt und der Wind einschläft.

For around 11 km we cross the fjäll until we reach the border to Norrbotten – and like last year – from there on the sun is breaking through the clouds and the wind is disappearing.

Die weiteren 30 km laufen wir durch eine magisch – majestätisch wirkende Landschaft – rein, weiß, weit – die uns in ihren Bann zieht.

The next 30 km the landscape is magic and breath-taking, pur, white, endless.

Als wir uns schon nahe am Ziel wähnten mussten wir noch einmal ein Kahlfjäll überqueren, das zweite an diesem Tag.

Nach insgesamt 48 km und fast 1000 Höhenmetern erreichen wir in Bäverholmen unser nächstes Quartier und genießen Waffeln mit Moltebeeren, bevor wir uns gemütlich in unserer Hütte einrichten.

Before we reached our goal today, we had to pass another Kahlfjäll, the second one today. After 48 km in total today and around 1000 m of climbing we reach Bäverholmen and enjoy 2 portion of waffles before we move into our hut.

Wir beschließen für morgen einen Ruhetag einzulegen, denn dies scheint ein schöner ruhiger Platz zu sein und die Skooterfahrer sind hier ausgesprochen freundlich und rücksichtsvoll. (Einer der Scooterfahrer hat uns sogar gefragt ob bei uns alles okay ist – hat uns wirklich gefreut).

Tomorrow we will rest here, this seems to be a perfect place for recovery, the scooter drivers are friendly and take care, they even ask if everything is ok or if we need some help.

Wir haben jetzt 933 km zurückgelegt und über 15000 Höhenmeter überwunden.

All in all we did 933 km and over 15000 m of high.

34. Tag – wieder ein bißchen Zivilisation

Wir starten bei 10 Grad minus von der Servestugan und der Schnee bläst uns ins Gesicht. Wir haben nur eine kleine Strecke (25 km) zu bewältigen und hoffen mittags in Ammarnäs zu sein.

We start from Servestugan, -10 degrees and wind and snow is blowing into our face, today the distance is only 25 km and we hope to reach Ammarnäs during lunch.

Nach etwa 2 Stunden kommt die Sonne sogar wieder heraus und wir sind zur Mittagszeit im Guidecenter in Ammarnäs zum Kaffee, Kuchen, Linsensteak mit Pasta….in genau der Reihenfolge.

After 2 hours the sun tries to come through the clouds and for lunch we the reach the guide center in Ammarnäs and enjoy coffee, cake, lense steak with pasta.

Jetzt wollen wir weiter zum Einkaufsladen und dann unser Quartier in Grundström (2 km) beziehen.

It is only 2 km to our next overnight stay in Grundström after a short stop at the local shop.

33. Tag – Wasserlöcher unerwartet

Es wird schon deutlich früher hell – wir haben ja mittlerweile auch schon Frühling – aber trotzdem erstaunt uns, dass es schon um 4:30 hell ist. Diese Zeit wird hier in Lappland vårwinter (Frühlingswinter) genannt. Und in der Nacht waren wir noch länger draußen um ein wunderbares Nordlicht zu erleben und zu fotographieren.

Everyday we gain light, today the twilight starts at 4:30 am – of course we are already at spring time. This time is called vårwinter (springwinter) in Sweden. During the evening we had the chance to see more of polarlight.

Die Tagesetappen richten sich auf dem Kungsleden ein wenig nach den Entfernungen zwischen den Hütten und heute wollen wir eine relativ leichte Etappe zur Servestugan laufen. Wir kommen auch gut voran – vielleicht auch weil es erst bergab und dann 10 km über den Tärnasjön (See) geht. Aber über die Seen entlang der Markierungen zu laufen ist auch stinklangweilig und wenig motivierend für die Hunde. Einzige Abwechslung waren heute 5 Hundegespanne die uns auf dem See entgegenkamen und einige Wasserlöcher die plötzlich und unerwartet unter dem Schnee lauern. Auf den Seen haben wir uns daran gewöhnt und da die Löcher immer wieder überfrieren stören sie nur das sanfte Gleiten der Ski und der Pulka. Aber mitten im Fjäll diese Löcher zu finden ist doch eher ungewöhnlich und wir versuchen diese immer deutlich zu umfahren um unsere Skifelle nicht zu wässern…. dann backen die Ski wie Kleister auf dem Schnee.

The daily tours are from now on depending on the distance between the different huts. Today we are heading to Servestugan. It is an easy tour as it is downhill the first part and than crossing the lake Tärnasjön for 10 km. These crossings are boring for the dogs and the motivation is missing sometimes. A highlight is only the meeting of 5 other dog teams and the overflow patches on the lake and on the fjāll, which is unusual for us. We try to surround these parts as we do not like to step into the water because our skins underneath the skis should not freeze and stuck in the snow.

Wir erreichen die Servestugan am frühen Nachmittag und lassen den Tag bei sich zuziehendem Himmel langsam ausklingen.

We reach Servestugan early afternoon and enjoy relaxing the rest of the day.

32. Tag – jeder Blick ein Fotomotiv

Nachdem es aufgehört hat zu schneien starten wir bei strahlendem Sonnenschein von Tärnaby unsere ersten 30 km auf dem Kungsleden und sind nach 15 km auf dem Kahlfjäll. Es ist windstill und wir genießen von dem Fjäll den herrlichen Blick in die weiße Weite.

After it stopped snowing we start from Tārnaby and the sun is coming soon while we follow the trail on the first 30 km of the Kungsleden. After 15 km we reach the Kahlfjäll, it is almost no wind and we enjoy the beautiful views and the silence of the fjäll.

Nach 20 km kommen wir zur Schutzhütte Stabre und können zum ersten Mal auf unserer gesamten Tour hoch oben im Fjäll eine längere Rastpause einlegen.

After 20 km we reach Stabre a small security hut and for the first time within this tour we make a big break for lunch in the middle of the fjäll.

5 km weiter gibt der wolkenlose Himmel den Blick in das Syterskalet frei, dem längsten und steilstem Tal Schwedens und eines der beliebtesten Fotomotive.

After 5 km we have a perfect view to the Syterskalet valley, the longest and steepest valley of Sweden and a very famous picture. We are so lucky to pass at such great weather.

Welch ein Glück so klar und tief dort hereinschauen zu können… wahrlich königlich.

Noch ein steiler Anstieg und eine noch steilere Abfahrt und wir erreichen nach 30 km und 742 Höhenmetern unser Ziel Syterskalet. Wir werden sehr herzlich von der uns schon vom letzten Jahr bekannten Hüttenwärtin Christina begrüßt.

Another steep hill up and down and we reach Syterskalet our hut for tonight after 30 km and 742 m of hight. Christina, the host of the hut is welcoming us as she knows as from last year.

31. Tag – Wir trotzen der Wettervorhersage

Als Doris heute um 4:45 Uhr aufsteht um die Hunde zu füttern rappelt der Wind an den Fensterläden und es steigt ein beklemmendes Gefühl angesichts des Erreichens unseres Tageszieles auf, denn wir müssen über ein baumloses Fjäll und bei Temperaturen um 0 Grad werden Schneeverwehungen schnell zu extremen Herausforderungen.

This morning Doris was feeding the dogs at 4:45 am as we wanted to start early and at that time the wind was roaring and shaking the hut. This caused a strange feeling as we have to cross a fjäll today and warm temperature were announced as well.

Der Wetterbericht sagt für unseren Bereich eigentlich nur eine leichte Brise voraus aber für unser Ziel Tärnaby soll es mit 11 m/s von vorn blasen. All unseren Bedenken zum Trotz starten wir vor 7 Uhr bei stürmischen Wind und -3 Grad und fahren auf der verschneiten Straße erst einmal 10 km um dann eventuell den Skooterweg weiter zu laufen oder auf der Straße zu bleiben.

The weather forecast was not that bad but for Tärnaby, our todays aim, wind of 11 m/sec were announced. But we decided to start at 7 am while it was blowing from the back at -3 degree. We took the road for 10 km, which was easy and decided to stay on the road because the scooter trail was filled up with snow and the road was smooth. After 6 hours we have managed 42 km.

Da der Skooterweg verweht ist bleiben wir auf det Straße und kommen gut voran, so das wir nach 6 Stunden 42 km geschafft haben.

Nach weiteren 10 km auf einem Skooterweg erreichen wir noch vor 15 Uhr unser Ziel Tärnaby wo wir unser nächstes Depot haben.

We follow 10 km further the scooter trail and reach Tärnaby – our next depot.

Unseren Leistungseinbruch nach 40 km versuchen wir im Ort beim Bäcker mit Schokoladentorte und Sahne zu kurieren.

We try to fill up our energy which was lacking a bit after 40 km with cream and chocolate cake.

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